Unsere Jugendmannschaft hat nun endlich ihre neuen Helme und Schwimmwesten bekommen.

 

Für die Bundesligamannschaft des Kanuclub Radolfzell ging es am 06.06 auf zum Deutschlandcup, der "Champions League“ des Kanupolos, nach Essen an den Baldeneysee. Nach einer anstrengenden Anreise, von Stau zu Stau, wurden die 600 km aber dann doch noch bewältigt.

Bei den Radolfzellern ging es am Samstag um 9.30 Uhr los. Mit einem nicht allzu guten Start gegen die Franzosen aus Acignè 6:3 verloren sie das erste Spiel. Beendet wurde der Tag mit dem Spiel um 18.45 gegen Firenze Italy mit einer knappen 6:4 Niederlage. Die Leistung in der Gruppenphase zusammengefasst: „die Mannschaft aus Radolfzell hatte meistens einen guten Einstieg konnte diesen aber aufgrund mangelnder Erfahrung und Spielpraxis auf dem Niveau nicht zu ihrem Vorteil nutzen"

Nun ging es leider nur noch um die hinteren Plätze. Auch hier wurde das erste Spiel gegen Odysseus aus Holland mit einem 4:2 vergeben. Aber dann ging es langsam bergauf. Den ersten Sieg des Turniers konnten die jungen Athleten aus Radolfzell um 19.15 gegen die Holländer aus Keistad verbuchen. Letztendlich konnte die junge Mannschaft aus Radolfzell mit dem 26. Platz  die weite Heimreise antreten.

Auf dem Heimweg kam es dann leider auch noch zu einem Motorschaden - und die Spieler mussten sich in und um Limburg die Zeit vertreiben, bis unser Club-Mitglied Kurt sie nachts mit einem Ersatzbus abholte.

Es gibt noch viel zu tun – aber tendenziell  ist eine klare Verbesserung im Turnier-Verlauf wie auch zur restlichen Saison zu sehen.

 

Für den ersten Bundesligaspieltag 2014 musste die Radolfzeller Mannschaft die lange Reise nach Berlin auf sich nehmen. Der "große Spieltag" forderte den Vergleich zwischen der Gruppe A und den Teams aus der Gruppe B in der Deutschen Kanupolobundesliga.

Im ersten Spiel für den KCR wartete der Tabellenfünfte aus der Saison 2013. Bei kühlen Luft- und Wassertemperaturen erwartete die Mannschaft ein ebenso unglückliches Spiel wie auch das Wetter sich an diesem Tag zeigte, nach frühem Rückstand konnte der Gegner aus Hamburg am Ende der Partie acht Treffer für sich verbuchen wobei die Radolfzeller auf ihren ersten Treffer der Bundesligasaison 2014 noch warten mussten.

Im zweiten Spiel des Tages wartete die nächste Mannschaft aus dem Norden. Die junge Truppe aus Hannover stellte die Mannschaft des KCR wieder vor eine schwere Aufgabe, doch ein kleiner Lichtblick bei der 1:7 Niederlage war der sehenswerte Treffer von der Nummer acht des Kanu Club Radolfzell - Pasqual Schulz.

In der darauf folgenden Partie lieferte das Team vom Bodensee seine wohl beste Leistung des Tages und konnte in einem anfänglich engen Spiel gegen das Team von VK Berlin ein 2:5 erspielen. Die Treffer steuerten Manuel Heissler und Tobias Ehinger bei.

Im letzten Spiel des Tages wartete noch das Team aus Göttingen auf die acht Spieler des KC Radolfzell, doch auch dieses Spiel musste die Mannschaft nach einem 4:1 verloren geben. Der Treffer für Radolfzell gelang  dieses Mal Jakob Steffen. Somit konnte am ersten Tag kein Punkt für die Radolfzeller verbucht werden in der Tabelle.

Am zweiten und somit letzten Spieltag des ersten Bundesligavergleichs der Deutschenelite im Kanupolosport musste das Radolfzellerteam noch gegen den Gastgeber aus Berlin und gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen den KC Wetter antreten.

Die Partie gegen NW Berlin zeigte erneut, dass die Mannschaft vom Bodensee noch nicht ganz so gut in das Bundesliga Jahr 2014 gefunden hatte wie die restlichen Teams und somit konnte auch der Treffer von Kay Heissler beim 1:8 nicht viel bewirken.

Doch das letzte Spiel gab nochmal Grund zur Hoffnung für die Radolfzeller, da die Gegner vom KC Wetter bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch keinen Sieg einfahren konnten. Pasqual Schulz, der im vergangen Jahr noch für den Gegner auf Torejagd ging, musste in der stark umkämpften Partie einen Paddelbruch hinnehmen, konnte sich aber im Verlaufe des Spiels mit einem Treffer revanchieren. Doch trotz des großen Willens und Einsatz der Radolfzeller ging auch die letzte Partie mit 1:7 verloren und die Mannschaft musste den weiten Heimweg von Berlin ohne Punkte im Gepäck antreten.

Fazit des 1. Bundesligaspieltages:

Die junge Mannschaft hat noch einen weiten Weg zum Klassenerhalt vor sich, der aber hoffentlich noch den ein oder anderen Sieg mit sich bringt.

 

Bei Nebel starteten wir am Kanuclub und landeten bei Sonnenschein freundlich begrüßt von den Mitgliedern des Ruderclubs Undine an deren Clubgelände. Dort wartete schon ein leckeres Weißwurstfrühstück auf uns, das wir uns auch gerne schmecken ließen.

Das Wetter war inzwischen traumhaft schön geworden und lockte ein paar von uns noch weiter zu fahren bis zur Liebesinsel und zur Mettnauspitze. Als wir schließlich am Kanuclub ankamen, warteten Zopf und Kaffee auf uns.

Ein gelungener Saisonstart!

Ein alter Brauch so sagt man hier: „Wer Sorgen hat trinkt Rothaus Bier!“

 Da wir jahrein, jahraus diesem edlen Gerstensaft zugetan waren, war es an der Zeit den Herkunftsort dieses wohlschmeckenden Getränkes aufzusuchen. Die Patrizierfamilie Roth hätte sicherlich schon im Jahre 1340 ihre helle Freude an der illustren Gesellschaft gehabt, die sich frohgelaunt auf die Bierreise machte. Es war die Vorstandschaft vom Kanuclub Radolfzell, die sich mit einem kräftigen „Ahoi“ Richtung Schwarzwald bewegte.

Vor den imposanten, malerischen Brauereigebäuden empfing die neugierige Gruppe eine sympathischen Dame, -schöner noch als das Brauerei-Logo! Die Geheimnisse der Brauereikunst und die Struktur des Unternehmens wurden nun offengelegt.

Riesige Behälter säumten den Besichtigungsweg. Ehrfürchtig wurden die überdimensionalen Kupferkessel bestaunt. Das waren die blankgeputzten Spiegel der Brauerei. Ein Sinnbild der Reinheit des Bieres (und manches Vorstandsmitglied wünschte sich diesen Ordnungssinn und diese Reinheit und Sauberkeit in die heimischen Bootshallen). Heiße Würste und goldener Gerstensaft (ein Schluck Schwarzwald ) war der krönende Abschluss dieser beeindruckenden, lehrreichen Begehung. Ein Besuch der sich gelohnt hat! Anstatt „Ahoi“ hieß es nun „Prost!".

Bilder: Norbert Nobs