Für den ersten Bundesligaspieltag 2014 musste die Radolfzeller Mannschaft die lange Reise nach Berlin auf sich nehmen. Der "große Spieltag" forderte den Vergleich zwischen der Gruppe A und den Teams aus der Gruppe B in der Deutschen Kanupolobundesliga.

Im ersten Spiel für den KCR wartete der Tabellenfünfte aus der Saison 2013. Bei kühlen Luft- und Wassertemperaturen erwartete die Mannschaft ein ebenso unglückliches Spiel wie auch das Wetter sich an diesem Tag zeigte, nach frühem Rückstand konnte der Gegner aus Hamburg am Ende der Partie acht Treffer für sich verbuchen wobei die Radolfzeller auf ihren ersten Treffer der Bundesligasaison 2014 noch warten mussten.

Im zweiten Spiel des Tages wartete die nächste Mannschaft aus dem Norden. Die junge Truppe aus Hannover stellte die Mannschaft des KCR wieder vor eine schwere Aufgabe, doch ein kleiner Lichtblick bei der 1:7 Niederlage war der sehenswerte Treffer von der Nummer acht des Kanu Club Radolfzell - Pasqual Schulz.

In der darauf folgenden Partie lieferte das Team vom Bodensee seine wohl beste Leistung des Tages und konnte in einem anfänglich engen Spiel gegen das Team von VK Berlin ein 2:5 erspielen. Die Treffer steuerten Manuel Heissler und Tobias Ehinger bei.

Im letzten Spiel des Tages wartete noch das Team aus Göttingen auf die acht Spieler des KC Radolfzell, doch auch dieses Spiel musste die Mannschaft nach einem 4:1 verloren geben. Der Treffer für Radolfzell gelang  dieses Mal Jakob Steffen. Somit konnte am ersten Tag kein Punkt für die Radolfzeller verbucht werden in der Tabelle.

Am zweiten und somit letzten Spieltag des ersten Bundesligavergleichs der Deutschenelite im Kanupolosport musste das Radolfzellerteam noch gegen den Gastgeber aus Berlin und gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen den KC Wetter antreten.

Die Partie gegen NW Berlin zeigte erneut, dass die Mannschaft vom Bodensee noch nicht ganz so gut in das Bundesliga Jahr 2014 gefunden hatte wie die restlichen Teams und somit konnte auch der Treffer von Kay Heissler beim 1:8 nicht viel bewirken.

Doch das letzte Spiel gab nochmal Grund zur Hoffnung für die Radolfzeller, da die Gegner vom KC Wetter bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch keinen Sieg einfahren konnten. Pasqual Schulz, der im vergangen Jahr noch für den Gegner auf Torejagd ging, musste in der stark umkämpften Partie einen Paddelbruch hinnehmen, konnte sich aber im Verlaufe des Spiels mit einem Treffer revanchieren. Doch trotz des großen Willens und Einsatz der Radolfzeller ging auch die letzte Partie mit 1:7 verloren und die Mannschaft musste den weiten Heimweg von Berlin ohne Punkte im Gepäck antreten.

Fazit des 1. Bundesligaspieltages:

Die junge Mannschaft hat noch einen weiten Weg zum Klassenerhalt vor sich, der aber hoffentlich noch den ein oder anderen Sieg mit sich bringt.

 

Bei Nebel starteten wir am Kanuclub und landeten bei Sonnenschein freundlich begrüßt von den Mitgliedern des Ruderclubs Undine an deren Clubgelände. Dort wartete schon ein leckeres Weißwurstfrühstück auf uns, das wir uns auch gerne schmecken ließen.

Das Wetter war inzwischen traumhaft schön geworden und lockte ein paar von uns noch weiter zu fahren bis zur Liebesinsel und zur Mettnauspitze. Als wir schließlich am Kanuclub ankamen, warteten Zopf und Kaffee auf uns.

Ein gelungener Saisonstart!

Ein alter Brauch so sagt man hier: „Wer Sorgen hat trinkt Rothaus Bier!“

 Da wir jahrein, jahraus diesem edlen Gerstensaft zugetan waren, war es an der Zeit den Herkunftsort dieses wohlschmeckenden Getränkes aufzusuchen. Die Patrizierfamilie Roth hätte sicherlich schon im Jahre 1340 ihre helle Freude an der illustren Gesellschaft gehabt, die sich frohgelaunt auf die Bierreise machte. Es war die Vorstandschaft vom Kanuclub Radolfzell, die sich mit einem kräftigen „Ahoi“ Richtung Schwarzwald bewegte.

Vor den imposanten, malerischen Brauereigebäuden empfing die neugierige Gruppe eine sympathischen Dame, -schöner noch als das Brauerei-Logo! Die Geheimnisse der Brauereikunst und die Struktur des Unternehmens wurden nun offengelegt.

Riesige Behälter säumten den Besichtigungsweg. Ehrfürchtig wurden die überdimensionalen Kupferkessel bestaunt. Das waren die blankgeputzten Spiegel der Brauerei. Ein Sinnbild der Reinheit des Bieres (und manches Vorstandsmitglied wünschte sich diesen Ordnungssinn und diese Reinheit und Sauberkeit in die heimischen Bootshallen). Heiße Würste und goldener Gerstensaft (ein Schluck Schwarzwald ) war der krönende Abschluss dieser beeindruckenden, lehrreichen Begehung. Ein Besuch der sich gelohnt hat! Anstatt „Ahoi“ hieß es nun „Prost!".

Bilder: Norbert Nobs

Einen großen Hunger brachten die Kanuten des KCR von der Tour nach Gundholzen und um die Liebesinsel zurück.

Auf dem Hinweg zum Teil kräftiger Gegenwind und Wellen brachten die Paddler auch bei den nicht gerade sommerlichen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen. Die Mühe wurde belohnt vom Grillmeister Günter Schweitzer, der für jeden eine heisse Wurst bereit hielt. Wanderwart Pirmin Kenner freute sich über die 22 tapferen Teilnehmer und verprach auch für die nächste Saison ein paar tolle Wanderziele.


Bilder von Norbert Nobs:

Einen tollen dritten Platz bei den Deutschen Kanupolo-Meisterschaften in Essen auf dem Baldeneysee erreichten am Wochenende die Radolfzeller Kanuten. Nach acht Siegen , einem Unentschieden und nur einer Niederlage verpassten die Radolfzeller nur knapp den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Die junge Truppe, die dieses Jahr mit einigen eigenen Nachwuchsspielern aus dem Juniorenbereich angereist war, begeisterte während der vier Turniertage die mitgereisten Fans und das Fachpublikum mit einer souveränen Leistung in der Hin- und Rückrunde. Ausgerechnet im Halbfinale war es die fehlende Routine, die  den  Einzug ins Finale verhinderte. Den späteren Sieger des Turniers hatten die Radolfzeller in der Rückrunde schon mit 6:0 Toren deutlich geschlagen. Insgesamt aber eine tolle Leistung und Ansporn für das Team für die nächste Saison.

Dorothea Schäfle, die in der Mannschaft des SKC Philippsburg Damen LK2 spielt, konnte einen hervorragenden 3. Platz erreichen - Pasqual Schulz, der beim KC Wetter in der 1. Bundesliga spielt, wurde mit seiner Mannschaft 7.