15 interessierte Wassersportler nutzten am Wochenende die Chance, an einem Stand-Up-Paddelkurs teilzunehmen. Die Boards wurden vom Kanu-Verband Baden-Württemberg angeschafft und können von den Mitglieds-Vereinen gemietet werden. Christoph Straub, der sich schon frühzeitig für diese moderne Art der Fortbewegung interessierte, hat dann auch die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung am KCR übernommen.

SUP kommt aus dem englischen und steht für "Stand Up Paddling", was soviel heisst wie "im Stehen paddeln". Stand Up Paddling geht ursprünglich auf polynesische Fischer zurück, die sich in ihren Kanus stehend vor Tahiti auf dem Meer fortbewegten. Die SUP Boards ähneln normalen Surfbrettern, haben allerdings kein Segel und werden durch ein langes Stechpaddel mit Muskelkraft vorwärts bewegt und gesteuert.
Stand-up-Paddling (SUP) ist ein ganzheitliches Training und schult, erfordert und fördert das Gleichgewichtsgefühl, Koordination und ganzen Körpereinsatz.

Das wurde geboten:
I.Theorieteil - Einweisung
a) Grundlagen SUP
    Welche unterschiedlichen Boards gibt es und für was werden sie eingesetzt.
    Welche Paddel gibt es?
    Worauf muss geachtet werden, wenn ich mich für SUP interessiere.
b) Pflege und Wartung
c) Wie bewege ich mich auf dem SUP

II.Praxistest mit 5 unterschiedlichen SUP's vom Allroundboard bis zum Raceboard
a) Grundlagen des SUP-Paddeln/Praxis-Übungen an Land und anschließend auf dem Wasser.
b) Test der unterschiedlichen Boards

Am Sonntag gab es dann noch für Interessierte eine Fahrt auf der Aach.

Die Anwesenden waren begeistert. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr eine Wiederholung – und dann hoffentlich bei sommerlichem Wetter.  

Mit dem Wetter hatten die Radolfzeller wesentlich mehr Glück als mit dem Ergebnis der Spiele beim kleinen Spieltag in Radolfzell.

Soweit wie die Schweizer und Österreichischen Alpen die bei herrlichem Föhnwetter in der Ferne über dem Bodensee zu sehen waren, waren auch die Punkte für die Radolfzeller Polospieler entfernt. Tolle Kämpfe lieferten sich dagegen die Spitzenteams der Bundesliga. Die bisher souveränen Liblarer zeigten sich erstaunlich großzügig und mussten ein 5:5 Unentschieden gegen KRM verbuchen. Der tolle Einsatz von Rothe Mühle wurde am Ende mit einem Sprung auf Platz 2 in der Tabelle belohnt. Die Tabellen 6. und 7. Meiderich und Wanderfalke trennt sich standesgemäß mit einem knappen 3:2 und bestätigten ihre Plätze in der Tabelle. Die Bergheimer spielten gewohnt sehr engagiert,  konnten aber auch nur gegen die Gastgeber punkten.

Ein schöner Spieltag mit spannenden Spielen für die bei strahlendem Sonnenschein zahlreich vorhandenen Zuschauer. Vielen Dank an die Teams, die die weite Anreise auf sich nehmen mussten und auch am Samstag Abend beim geselligen Teil der Veranstaltung ihren Beitrag für ein harmonisches Wochenende beisteuerten.

 

Unsere Jugendmannschaft hat nun endlich ihre neuen Helme und Schwimmwesten bekommen.

 

Für die Bundesligamannschaft des Kanuclub Radolfzell ging es am 06.06 auf zum Deutschlandcup, der "Champions League“ des Kanupolos, nach Essen an den Baldeneysee. Nach einer anstrengenden Anreise, von Stau zu Stau, wurden die 600 km aber dann doch noch bewältigt.

Bei den Radolfzellern ging es am Samstag um 9.30 Uhr los. Mit einem nicht allzu guten Start gegen die Franzosen aus Acignè 6:3 verloren sie das erste Spiel. Beendet wurde der Tag mit dem Spiel um 18.45 gegen Firenze Italy mit einer knappen 6:4 Niederlage. Die Leistung in der Gruppenphase zusammengefasst: „die Mannschaft aus Radolfzell hatte meistens einen guten Einstieg konnte diesen aber aufgrund mangelnder Erfahrung und Spielpraxis auf dem Niveau nicht zu ihrem Vorteil nutzen"

Nun ging es leider nur noch um die hinteren Plätze. Auch hier wurde das erste Spiel gegen Odysseus aus Holland mit einem 4:2 vergeben. Aber dann ging es langsam bergauf. Den ersten Sieg des Turniers konnten die jungen Athleten aus Radolfzell um 19.15 gegen die Holländer aus Keistad verbuchen. Letztendlich konnte die junge Mannschaft aus Radolfzell mit dem 26. Platz  die weite Heimreise antreten.

Auf dem Heimweg kam es dann leider auch noch zu einem Motorschaden - und die Spieler mussten sich in und um Limburg die Zeit vertreiben, bis unser Club-Mitglied Kurt sie nachts mit einem Ersatzbus abholte.

Es gibt noch viel zu tun – aber tendenziell  ist eine klare Verbesserung im Turnier-Verlauf wie auch zur restlichen Saison zu sehen.