Wir wanderten so manches Jahr
auf dem See und auch auf Flüssen
Auch wenn dies Tun oft mühsam war
es ist uns bestimmt, dieses Wandern müssen.

Es wirken im Blut noch ererbte Gewalten
aus geheimnisvoller Vergangenheit
und zwingen uns auch in der heutigen Zeit
voll Ehrfurcht im Herzen
Zwiesprache zu halten
mit jenem was über uns und unter uns ist
was nah und was fern und was in uns ist.

Frag den Strom, der mit der Ferne
bunter Bilder dich belohnt,
frag die Wolken, Wind und Sterne,
Regen, Sonne und Mond,
frag die Berge mit den Reben
und der Wälder machtvoll Streben
frag der Wiesen bunte Breiten
die an dir vorüber gleiten -
frag die stillverträumte Heide
und der Schlösser Augenweide
frag die Büsche und die Hecken
und die malerischen Flecken.
Frag dein Boot und auch dein Zelt
und die schöne weite Welt
nach des Lebens tiefen Sinn:

Wandern ist ein gläubig Streben
zu den blauen Fernen hin
wo noch aus den kleinsten Dingen
all die großen Wunder klingen
die du wünschest zu erleben.

Weihnachten will dir was geben!
Doch den wahren Sinn des Lebens
suchst du Weihnachten vergebens.

Den Sinn des Daseins suche nur
in Gottes herrlicher Natur.